Viertelfestival Waldviertel

Archiv der guten Vorsätze

Ein Subetasch Motel-Projekt
Gruppenausstellung in der Bobbin Fabrik Gmünd
Eröffnung: 20. Mai, 18 Uhr
Das „Archiv der guten Vorsätze“ liegt im wunderschönen oberen Waldviertel in der Nähe der tschechischen Grenze und ist dank der günstigen Lage in Gmünd einfach zu erreichen. Das Motel der Subetasch ist ein idealer Ausgangspunkt, um in ihr heimeliges Narrnkastl vorzudringen. Genießen Sie das geheimnisvolle Leuchten, wenn Sie sich lange genug im Biolumineszenz-Raum aufgehalten oder das eindrucksvolle Flackern im Spiegelraum genossen haben. Lassen Sie sich von Schwingungsgeneratoren anregen, und nutzen Sie jederzeit den Wellnessbereich. Alle Zimmer verfügen über nackte Möbelstücke, und natürlich stehen Ihnen auch ein TV-Gerät und eine Waschmaschine zur Verfügung. Im weitläufigen Außenbereich befinden sich unser „Hirnreinigungskastl“ sowie der Erlebnisweg „Narrnkastl schaun“. Unser top ausgebildetes Personal wird Sie rund um die Uhr betreuen – oder auch in den Wald zu einer aktiven Meditation entführen. Lassen Sie den Abend in der Lounge bei Musik und einem gepflegten Drink in geselliger Runde ausklingen. Das „Archiv der guten Vorsätze“ ermöglicht es Ihnen, die Sorgen des Alltags rasch hinter sich zu lassen. So muss Kurzurlaub sein.

DAS LEUCHTENDE NICHTS
Magdalena Wurth & Moritz Wildenauer
Man betritt einen Raum. Der Raum ist völlig dunkel und scheinbar ohne jegliche Lichtquelle. Die Augen adaptieren sich langsam an die Dunkelheit. Langsam wird ein grünes Leuchten sichtbar. Das Phänomen der Biolumineszenz breitet sich im Raum aus. Das Narrnkastl – es ist belebt: Belebt von leuchtenden Pilzen und Bakterien. 

OHNE ZWEIFEL KEINE PERFORMANCE
Euforia & Herbst
Quälen dich unerfüllte Vorsätze, unerreichbare Ziele oder aufgeschobene Vorhaben? Hast du manchmal Schwierigkeiten, einzuschlafen? Euforia & Herbst testen in Einzelgesprächen individuelle Lösungsansätze und archivieren deine guten Vorsätze. Zieh eine Nummer, wir rufen dich auf!

REINIGUNG
Eine performative Auseinandersetzung mit dem Alltag
Lisa Pichler, Johannes Binder, Amin Hak-Hagir
Die Künstler setzen sich kreativ mit dem unmittelbar Vertrauten auseinander. Im Mittelpunkt stehen sowohl der „Ort der Geborgenheit“, als auch die Routine, die Wiederkehr von Bekanntem und ewig Gleichem. Durch auditive und visuelle Impulse werden die BesucherInnen in das „Narrenkastl“ des Alltäglichen entführt. Die Beobachtenden können sich zurücklehnen und ganz in die Gewohnheit des tiefsten Seins fallenlassen. 

ERLEBNISWEG NARRNKASTLSCHAUN
Roman Wurz
Der „Erlebnisweg Narrnkastlschaun“ besteht – ähnlich wie ein Motorikpark – aus verschiedenen Stationen, die das Narrnkastl erfahrbar machen sollen. Die Besucher werden mittels Audioguide dazu angeleitet, auf unterschiedlichste Art und Weise den (Un-)Bewusstseinszustand des Narrnkastlschauns zu erreichen. Dabei wird geübt, aufs große Glück zu warten, sich berieseln zu lassen oder einfach nur in der Luft zu hängen.

DIE ACHTSAMKEIT DES MOMENTS
Renate Nigischer
Die AusstellungsbesucherInnen werden vor und nach einer geführten Meditation in der Natuer fotografiert. Vor Ausstellungsbeginn auf die gleiche Weise angefertigte Porträts sind in der Ausstellung zu sehen – die Frage, welches Portrait vor und welches nach der Meditation entstand, bleibt dabei bewusst offen. Die porträtierte Person wie auch die Fotografin müssen sich gleichermaßen   als Menschen auf die Waldmeditation einlassen, um gemeinsam das „Narrenkastl“ zu   erleben. Der Einfluss des Naturraums soll dabei bewusst fotografisch   miteinbezogen werden. Das Querformat fokussiert und weitet den Blick   gleichermaßen. Die dabei entstehenden Porträts sollen den Betrachter ein   „Einfühlen“ in unterschiedlicher Intensität erlauben. 

DRIFT
Sebastian Leopold
Das Narrenkastlschauen ist ein Drift der Gedanken. Jeder erkennt es erst nach dem Erwachen aus diesem paralysierten Zustand. Aber was lässt einen in diesem Moment erwachen? Kann man den Moment einfrieren oder ist es doch ein dynamischer Zustand, der sich uberschlägt und zum Erwachen führt? Dazu habe ich eine DroneMaschine entworfen, die mittels Licht und Sound eine Grenzerfahrung auslösen soll.

DER ZEITRAUM
Tobias Schermann
„Der Zeitraum ist ein bestimmter Abschnitt im Ablauf der Zeit.“ (Wiki) Dieser Abschnitt der Zeit soll durch audiovisuelle Impressionen in einem geschlossenen Raum soweit gedehnt und komprimiert werden, um in unserer leistungsorientierten Gesellschaft die bisher verlorene Zeit im Raum aufzulösen und diese langfristig für sich zu gewinnen. Als positiver Nebeneffekt stellt sich eine Zeitreise in die nächstgelegene Zukunft des Betrachters ein. 

DAS ENTSPANNUNGSKASTL
Melanie Gabler & David Cornelius
Im inneren des Entspannungskastls befindet sich eine Öffnung. Sieht man durch, erblickt man eine natürliche Szene (Wind lässt Blätter rauschen, die Wasseroberfläche eines Teiches zittert). Der Blick wird durch die Öffnung im Kastl bestimmt und so bildet das Kastl einen „Rahmen“ für die Naturszene. Dieser Blick aufs Detail verleitet dazu, sich ganz im Kleinen zu verlieren und eventuell in den Zustand des „Narrenkastlschauens“ überzugleiten.  

DAS LEUCHTENDE NICHTS
Magdalena Wurth & Moritz Wildenauer
Man betritt einen Raum. Der Raum ist völlig dunkel und scheinbar ohne jegliche Lichtquelle. Die Augen adaptieren sich langsam an die Dunkelheit. Langsam wird ein grünes Leuchten sichtbar. Das Phänomen der Biolumineszenz breitet sich im Raum aus. Das Narrnkastl – es ist belebt: Belebt von leuchtenden Pilzen und Bakterien. 

OHNE ZWEIFEL KEINE PERFORMANCE
Euforia & Herbst
Quälen dich unerfüllte Vorsätze, unerreichbare Ziele oder aufgeschobene Vorhaben? Hast du manchmal Schwierigkeiten, einzuschlafen? Euforia & Herbst testen in Einzelgesprächen individuelle Lösungsansätze und archivieren deine guten Vorsätze. Zieh eine Nummer, wir rufen dich auf!

REINIGUNG
Eine performative Auseinandersetzung mit dem Alltag
Lisa Pichler, Johannes Binder, Amin Hak-Hagir

Die Künstler setzen sich kreativ mit dem unmittelbar Vertrauten auseinander. Im Mittelpunkt stehen sowohl der „Ort der Geborgenheit“, als auch die Routine, die Wiederkehr von Bekanntem und ewig Gleichem. Durch auditive und visuelle Impulse werden die BesucherInnen in das „Narrenkastl“ des Alltäglichen entführt. Die Beobachtenden können sich zurücklehnen und ganz in die Gewohnheit des tiefsten Seins fallenlassen. 

ERLEBNISWEG NARRNKASTLSCHAUN
Roman Wurz
Der „Erlebnisweg Narrnkastlschaun“ besteht – ähnlich wie ein Motorikpark – aus verschiedenen Stationen, die das Narrnkastl erfahrbar machen sollen. Die Besucher werden mittels Audioguide dazu angeleitet, auf unterschiedlichste Art und Weise den (Un-)Bewusstseinszustand des Narrnkastlschauns zu erreichen. Dabei wird geübt, aufs große Glück zu warten, sich berieseln zu lassen oder einfach nur in der Luft zu hängen.

DIE ACHTSAMKEIT DES MOMENTS
Renate Nigischer
Die AusstellungsbesucherInnen werden vor und nach einer geführten Meditation in der Natuer fotografiert. Vor Ausstellungsbeginn auf die gleiche Weise angefertigte Porträts sind in der Ausstellung zu sehen – die Frage, welches Portrait vor und welches nach der Meditation entstand, bleibt dabei bewusst offen. Die porträtierte Person wie auch die Fotografin müssen sich gleichermaßen   als Menschen auf die Waldmeditation einlassen, um gemeinsam das „Narrenkastl“ zu   erleben. Der Einfluss des Naturraums soll dabei bewusst fotografisch   miteinbezogen werden. Das Querformat fokussiert und weitet den Blick   gleichermaßen. Die dabei entstehenden Porträts sollen den Betrachter ein   „Einfühlen“ in unterschiedlicher Intensität erlauben. 

DRIFT
Sebastian Leopold
Das Narrenkastlschauen ist ein Drift der Gedanken. Jeder erkennt es erst nach dem Erwachen aus diesem paralysierten Zustand. Aber was lässt einen in diesem Moment erwachen? Kann man den Moment einfrieren oder ist es doch ein dynamischer Zustand, der sich uberschlägt und zum Erwachen führt? Dazu habe ich eine DroneMaschine entworfen, die mittels Licht und Sound eine Grenzerfahrung auslösen soll.

DER ZEITRAUM
Tobias Schermann
„Der Zeitraum ist ein bestimmter Abschnitt im Ablauf der Zeit.“ (Wiki) Dieser Abschnitt der Zeit soll durch audiovisuelle Impressionen in einem geschlossenen Raum soweit gedehnt und komprimiert werden, um in unserer leistungsorientierten Gesellschaft die bisher verlorene Zeit im Raum aufzulösen und diese langfristig für sich zu gewinnen. Als positiver Nebeneffekt stellt sich eine Zeitreise in die nächstgelegene Zukunft des Betrachters ein. 

DAS ENTSPANNUNGSKASTL
Melanie Gabler & David Cornelius
Im inneren des Entspannungskastls befindet sich eine Öffnung. Sieht man durch, erblickt man eine natürliche Szene (Wind lässt Blätter rauschen, die Wasseroberfläche eines Teiches zittert). Der Blick wird durch die Öffnung im Kastl bestimmt und so bildet das Kastl einen „Rahmen“ für die Naturszene. Dieser Blick aufs Detail verleitet dazu, sich ganz im Kleinen zu verlieren und eventuell in den Zustand des „Narrenkastlschauens“ überzugleiten.  

NUDES ON FURNITURE (EXTENDED VERSION)
Petra Winkler
Ein Hausarbeit verrichtendes nacktes Möbelstück? Die medidative Seite der traditionell weiblichen Subsistenzarbeit.

LOST FORWARD
Amin Hak-Hagir
Interaktive Videoinstallation

https://2018.viertelfestival-noe.at/de/archi-der-guten-vorsaetze/

Progress #9 Fotos

Fotos vom Progress #9, 25. & 26. August im Wald4tler Hoftheater – c Renate Nigischer/Johannes Bode

Progress #9

25. & 26. August / Hoftheater, Pürbach/NÖ
„Postpanoptikum“

progress8-fly-web-fb
∆ FLUT
http://flut-musik.com/
https://www.youtube.com/watch?v=Y2RX8u6l6QE

∆ MASHA DABELKA
www.dabelka.com
https://www.mixcloud.com/masha-dabelka/

∆ MC RHINE
https://www.youtube.com/watch?v=vV7o2QkDLX8
https://www.youtube.com/watch?v=gjkM2HP0xzI

∆ BOSH
https://www.youtube.com/watch?v=WXLNxo7WxxE
https://soundcloud.com/bassclash-radio

∆ HASE & BLERMI
https://soundcloud.com/hase-blermi

∆ PANGANI
https://soundcloud.com/iampangani
http://pangani.at/

∆ KNOW YOUR CUSTOMER (10er SPEZIAL)
mit Euforia&Herbst, Amin Hak-Hagir, Boris Urban, dem SubKollektiv und dem etc-Kollektiv
https://euforiaundherbst.org/
http://subetasch.org/

∆ TAKA-TUKA
https://soundcloud.com/taka-tukalandoasch

∆ SUBRESIDENTS
RyZn / Karton / Cosmicsadashiva / Firebug / Tobi Schneemann /…
http://dickgelb.org/

∆ MEHR ACTS & INSTALLATIONEN & WORKSHOPS FOLGEN …

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∆ POSTPANOPTIKUM

“Die Bewohner des “digitalen Panoptikums” hingegen kommunizieren intensiv miteinander und entblößen sich freiwillig. Die digitale Kontrollgesellschaft macht intensiv Gebrauch von der Freiheit. Sie ist nur möglich dank freiwilliger Selbstausleuchtung und Selbstentblößung. (…) Die Überwachungsgesellschaft vollendet sich dort, wo ihre Bewohner nicht durch einen äußeren Zwang, sondern aus einem inneren Bedürfnis heraus sich mitteilen, wo also die Angst davor, seine Privat- und Intimsphäre aufgeben zu müssen, dem Bedürfnis weicht, sie schamlos zur Schau zu stellen, und wo Freiheit und Kontrolle ununterscheidbar werden. (…) Die Überwachung, die mit der Freiheit zusammenfällt, ist wesentlich effizienter als jene Überwachung, die gegen die Freiheit gerichtet ist. Die Machttechnik des neoliberalen Regimes ist nicht prohibitiv oder repressiv, sondern seduktiv. Eingesetzt wird eine smarte Macht. Sie verführt, statt zu verbieten. Sie setzt sich nicht im Gehorchen, sondern im Gefallen durch. Man unterwirft sich dem Herrschaftszusammenhang, während man konsumiert und kommuniziert, ja, während man Like-Buttons klickt.” (Byung-Chul Han: “Im digitalen Panoptikum”, Der Spiegel 2/2014)

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∆ Die Anreise nach Pürbach ist direkt per ÖBB (Franz-Josefs-Bahn) möglich!
∆ Camping möglich, bitte unter johannes[at]subetasch.org anmelden!
∆ Bitte die Wiesen am ganzen Gelände (auch im Innenhof!!) sauber halten, wir verteilen Taschen-Aschenbecher!
∆ Eintritt: 7€/ 5€ (ermäßigt), 2 Tage: 10€

∆ Infos: subetasch.org

#Progress9
Foto: Raumfrachter „Progress“
Die ersten 134 Starts bis einschließlich Progress M-11M am 21. Juni 2011 verliefen ausnahmslos erfolgreich. Seitdem (Stand Dezember 2016) hat es bei 21 weiteren Starts insgesamt drei Totalverluste gegeben.