Viertelfestival Waldviertel

Archiv der guten Vorsätze

Ein Subetasch Motel-Projekt
Gruppenausstellung in der Bobbin Fabrik
Gmünd / Roseggergasse 2

Eröffnung: 20. Mai, 18 Uhr
Abschluss-Event: 4. August, 18 Uhr Das „Archiv der guten Vorsätze“ liegt im wunderschönen oberen Waldviertel in der Nähe der tschechischen Grenze und ist dank der günstigen Lage in Gmünd einfach zu erreichen. Das Motel der Subetasch ist ein idealer Ausgangspunkt, um in ihr heimeliges Narrnkastl vorzudringen. Genießen Sie das geheimnisvolle Leuchten, wenn Sie sich lange genug im Biolumineszenz-Raum aufgehalten oder das eindrucksvolle Flackern im Spiegelraum genossen haben. Lassen Sie sich von Schwingungsgeneratoren anregen, und nutzen Sie jederzeit den Wellnessbereich. Alle Zimmer verfügen über nackte Möbelstücke, und natürlich stehen Ihnen auch ein TV-Gerät und eine Waschmaschine zur Verfügung. Im weitläufigen Außenbereich befinden sich unser „Hirnreinigungskastl“ sowie der Erlebnisweg „Narrnkastl schaun“. Unser top ausgebildetes Personal wird Sie rund um die Uhr betreuen – oder auch in den Wald zu einer aktiven Meditation entführen. Lassen Sie den Abend in der Lounge bei Musik und einem gepflegten Drink in geselliger Runde ausklingen. Das „Archiv der guten Vorsätze“ ermöglicht es Ihnen, die Sorgen des Alltags rasch hinter sich zu lassen. So muss Kurzurlaub sein.

DAS LEUCHTENDE NICHTS
Magdalena Wurth & Moritz Wildenauer
Man betritt einen Raum. Der Raum ist völlig dunkel und scheinbar ohne jegliche Lichtquelle. Die Augen adaptieren sich langsam an die Dunkelheit. Langsam wird ein grünes Leuchten sichtbar. Das Phänomen der Biolumineszenz breitet sich im Raum aus. Das Narrnkastl – es ist belebt: Belebt von leuchtenden Pilzen und Bakterien. 

OHNE ZWEIFEL KEINE PERFORMANCE
Euforia & Herbst
Quälen dich unerfüllte Vorsätze, unerreichbare Ziele oder aufgeschobene Vorhaben? Hast du manchmal Schwierigkeiten, einzuschlafen? Euforia & Herbst testen in Einzelgesprächen individuelle Lösungsansätze und archivieren deine guten Vorsätze. Zieh eine Nummer, wir rufen dich auf!

REINIGUNG
Eine performative Auseinandersetzung mit dem Alltag
Lisa Pichler, Johannes Binder, Amin Hak-Hagir
Die Künstler setzen sich kreativ mit dem unmittelbar Vertrauten auseinander. Im Mittelpunkt stehen sowohl der „Ort der Geborgenheit“, als auch die Routine, die Wiederkehr von Bekanntem und ewig Gleichem. Durch auditive und visuelle Impulse werden die BesucherInnen in das „Narrenkastl“ des Alltäglichen entführt. Die Beobachtenden können sich zurücklehnen und ganz in die Gewohnheit des tiefsten Seins fallenlassen. 

ERLEBNISWEG NARRNKASTLSCHAUN
Roman Wurz
Der „Erlebnisweg Narrnkastlschaun“ besteht – ähnlich wie ein Motorikpark – aus verschiedenen Stationen, die das Narrnkastl erfahrbar machen sollen. Die Besucher werden mittels Audioguide dazu angeleitet, auf unterschiedlichste Art und Weise den (Un-)Bewusstseinszustand des Narrnkastlschauns zu erreichen. Dabei wird geübt, aufs große Glück zu warten, sich berieseln zu lassen oder einfach nur in der Luft zu hängen.

DIE ACHTSAMKEIT DES MOMENTS
Renate Nigischer
Die AusstellungsbesucherInnen werden vor und nach einer geführten Meditation in der Natuer fotografiert. Vor Ausstellungsbeginn auf die gleiche Weise angefertigte Porträts sind in der Ausstellung zu sehen – die Frage, welches Portrait vor und welches nach der Meditation entstand, bleibt dabei bewusst offen. Die porträtierte Person wie auch die Fotografin müssen sich gleichermaßen   als Menschen auf die Waldmeditation einlassen, um gemeinsam das „Narrenkastl“ zu   erleben. Der Einfluss des Naturraums soll dabei bewusst fotografisch   miteinbezogen werden. Das Querformat fokussiert und weitet den Blick   gleichermaßen. Die dabei entstehenden Porträts sollen den Betrachter ein   „Einfühlen“ in unterschiedlicher Intensität erlauben. 

DRIFT
Sebastian Leopold
Das Narrenkastlschauen ist ein Drift der Gedanken. Jeder erkennt es erst nach dem Erwachen aus diesem paralysierten Zustand. Aber was lässt einen in diesem Moment erwachen? Kann man den Moment einfrieren oder ist es doch ein dynamischer Zustand, der sich uberschlägt und zum Erwachen führt? Dazu habe ich eine DroneMaschine entworfen, die mittels Licht und Sound eine Grenzerfahrung auslösen soll.

DER ZEITRAUM
Tobias Schermann
„Der Zeitraum ist ein bestimmter Abschnitt im Ablauf der Zeit.“ (Wiki) Dieser Abschnitt der Zeit soll durch audiovisuelle Impressionen in einem geschlossenen Raum soweit gedehnt und komprimiert werden, um in unserer leistungsorientierten Gesellschaft die bisher verlorene Zeit im Raum aufzulösen und diese langfristig für sich zu gewinnen. Als positiver Nebeneffekt stellt sich eine Zeitreise in die nächstgelegene Zukunft des Betrachters ein. 

DAS ENTSPANNUNGSKASTL
Melanie Gabler & David Cornelius
Im inneren des Entspannungskastls befindet sich eine Öffnung. Sieht man durch, erblickt man eine natürliche Szene (Wind lässt Blätter rauschen, die Wasseroberfläche eines Teiches zittert). Der Blick wird durch die Öffnung im Kastl bestimmt und so bildet das Kastl einen „Rahmen“ für die Naturszene. Dieser Blick aufs Detail verleitet dazu, sich ganz im Kleinen zu verlieren und eventuell in den Zustand des „Narrenkastlschauens“ überzugleiten.  

DAS LEUCHTENDE NICHTS
Magdalena Wurth & Moritz Wildenauer
Man betritt einen Raum. Der Raum ist völlig dunkel und scheinbar ohne jegliche Lichtquelle. Die Augen adaptieren sich langsam an die Dunkelheit. Langsam wird ein grünes Leuchten sichtbar. Das Phänomen der Biolumineszenz breitet sich im Raum aus. Das Narrnkastl – es ist belebt: Belebt von leuchtenden Pilzen und Bakterien. 

OHNE ZWEIFEL KEINE PERFORMANCE
Euforia & Herbst
Quälen dich unerfüllte Vorsätze, unerreichbare Ziele oder aufgeschobene Vorhaben? Hast du manchmal Schwierigkeiten, einzuschlafen? Euforia & Herbst testen in Einzelgesprächen individuelle Lösungsansätze und archivieren deine guten Vorsätze. Zieh eine Nummer, wir rufen dich auf!

REINIGUNG
Eine performative Auseinandersetzung mit dem Alltag
Lisa Pichler, Johannes Binder, Amin Hak-Hagir

Die Künstler setzen sich kreativ mit dem unmittelbar Vertrauten auseinander. Im Mittelpunkt stehen sowohl der „Ort der Geborgenheit“, als auch die Routine, die Wiederkehr von Bekanntem und ewig Gleichem. Durch auditive und visuelle Impulse werden die BesucherInnen in das „Narrenkastl“ des Alltäglichen entführt. Die Beobachtenden können sich zurücklehnen und ganz in die Gewohnheit des tiefsten Seins fallenlassen. 

ERLEBNISWEG NARRNKASTLSCHAUN
Roman Wurz
Der „Erlebnisweg Narrnkastlschaun“ besteht – ähnlich wie ein Motorikpark – aus verschiedenen Stationen, die das Narrnkastl erfahrbar machen sollen. Die Besucher werden mittels Audioguide dazu angeleitet, auf unterschiedlichste Art und Weise den (Un-)Bewusstseinszustand des Narrnkastlschauns zu erreichen. Dabei wird geübt, aufs große Glück zu warten, sich berieseln zu lassen oder einfach nur in der Luft zu hängen.

DIE ACHTSAMKEIT DES MOMENTS
Renate Nigischer
Die AusstellungsbesucherInnen werden vor und nach einer geführten Meditation in der Natuer fotografiert. Vor Ausstellungsbeginn auf die gleiche Weise angefertigte Porträts sind in der Ausstellung zu sehen – die Frage, welches Portrait vor und welches nach der Meditation entstand, bleibt dabei bewusst offen. Die porträtierte Person wie auch die Fotografin müssen sich gleichermaßen   als Menschen auf die Waldmeditation einlassen, um gemeinsam das „Narrenkastl“ zu   erleben. Der Einfluss des Naturraums soll dabei bewusst fotografisch   miteinbezogen werden. Das Querformat fokussiert und weitet den Blick   gleichermaßen. Die dabei entstehenden Porträts sollen den Betrachter ein   „Einfühlen“ in unterschiedlicher Intensität erlauben. 

DRIFT
Sebastian Leopold
Das Narrenkastlschauen ist ein Drift der Gedanken. Jeder erkennt es erst nach dem Erwachen aus diesem paralysierten Zustand. Aber was lässt einen in diesem Moment erwachen? Kann man den Moment einfrieren oder ist es doch ein dynamischer Zustand, der sich uberschlägt und zum Erwachen führt? Dazu habe ich eine DroneMaschine entworfen, die mittels Licht und Sound eine Grenzerfahrung auslösen soll.

DER ZEITRAUM
Tobias Schermann
„Der Zeitraum ist ein bestimmter Abschnitt im Ablauf der Zeit.“ (Wiki) Dieser Abschnitt der Zeit soll durch audiovisuelle Impressionen in einem geschlossenen Raum soweit gedehnt und komprimiert werden, um in unserer leistungsorientierten Gesellschaft die bisher verlorene Zeit im Raum aufzulösen und diese langfristig für sich zu gewinnen. Als positiver Nebeneffekt stellt sich eine Zeitreise in die nächstgelegene Zukunft des Betrachters ein. 

DAS ENTSPANNUNGSKASTL
Melanie Gabler & David Cornelius
Im inneren des Entspannungskastls befindet sich eine Öffnung. Sieht man durch, erblickt man eine natürliche Szene (Wind lässt Blätter rauschen, die Wasseroberfläche eines Teiches zittert). Der Blick wird durch die Öffnung im Kastl bestimmt und so bildet das Kastl einen „Rahmen“ für die Naturszene. Dieser Blick aufs Detail verleitet dazu, sich ganz im Kleinen zu verlieren und eventuell in den Zustand des „Narrenkastlschauens“ überzugleiten.  

NUDES ON FURNITURE (EXTENDED VERSION)
Petra Winkler
Ein Hausarbeit verrichtendes nacktes Möbelstück? Die medidative Seite der traditionell weiblichen Subsistenzarbeit.

LOST FORWARD
Amin Hak-Hagir
Interaktive Videoinstallation

https://2018.viertelfestival-noe.at/de/archi-der-guten-vorsaetze/

Progress #9 Fotos

Fotos vom Progress #9, 25. & 26. August im Wald4tler Hoftheater – c Renate Nigischer/Johannes Bode

Progress update

Das Line Up für´s Progress #8 ist fast fertig, neu dazu gekommen sind u.a. Jakob Kraner & Matthias Vieider, Schallvergiftung, Maria Magdalena und Bernard Sai. Mehr dazu hier.

progress8-fly-hinten

Gartenfest

wir laden zum offiziellen start ins gartenjahr – in unserem gemeinschaftsgarten in amaliendorf (langestrasse 125)

GARTENFEST / WORKSHOP
Je nach Wetterlage diesen Samstag und Sonntag ab 14 Uhr

* Workshop: Kompostklobau & Permakultur Praxis
https://de.wikipedia.org/wiki/Komposttoilette
* Pflanzen- & Samentauschbörse
* Kaffeekränzchen / Grillerei / Musik
* Siebdruck auch möglich! bei Bedarf Shirts etc. mitnehmen!

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Brasilia #1

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BRASILIA #1
15. Mai, 20 Uhr, Wald4tler Hoftheater

Unser erstes Brasilia im Hoftheater! Wir starten mit einem Film, der u.a. mit dem Publikumspreis beim „this human world“-Festival 2015 ausgezeichnet wurde:

FEMME BRUTAL
von Liesa Kovacs und Nick Prokesch
Österreich 2015, 70min, English Subtitles!
FemmeBrutal_Still01Miss Bourbon, Madame Cameltoe, Madame Don Chanel, Cunt, Miss Kottlett, Frau Professor La Rose und Doktor Sourial – sieben Kunstfiguren, erschaffen von sieben Performerinnen*, die in der Burlesque-Show „Club Burlesque Brutal“ den (nackten) weiblichen Körper als widerständiges Moment inszenieren: Entblößung als politische Geste. Fleisches-Lust, die die Selbstverständlichkeit lesbisch-queeren Begehrens einfordert, sich von tradierten gefälligen Rollenbildern lossagt und fixierte Genderzuschreibungen dekonstruiert. Die Künstlerinnen* spielen mit Referenzen auf die (queere) Pop-, Kunst- und Performancekultur. In ausdrucksstarker Bühnenpräsenz, fantasievollen Kostümen und atemberaubenden Choreografien werden hegemoniale Geschlechterrollen ausgestellt, gebrochen, neu verhandelt. In den Darstellungen vermischen sich Gewalt, Erotik und Komik, in fluiden Identitäten vereinen sich glamouröse Weiblichkeit, maskuline Derbheit und Androgynität. Doch FEMME BRUTAL lässt nicht nur die Körper sprechen. Auch vor und nach der Bühnenshow führen die Künstlerinnen* – die sich paradoxerweise backstage und zugleich on stage befinden – intelligente, humorvolle und intime dialogische Verhandlungen über Körperpolitik, Körperbilder und Sexualität.

„Liesa Kovacs’ und Nick Prokeschs Dokumentarfilmdebüt bezieht die Zuschauer*innen in die diskursive Performance mit ein – sowohl intellektuell als auch sinnlich ein lustvolles Kinoerlebnis.” (Katalogtext mk, Diagonale 2016)

https://www.facebook.com/femme.brutal.film

Anschließend:
* Diskussion mit den FilmemacherInnen
* DJ-Line mit den sub_Residents

Eintritt: freie Spenden!

FEMME BRUTAL 2015 – TRAILER from ko/labs on Vimeo.

Davor – um 16 Uhr – ist im Hoftheater die Produktion Oliver 2.0 – eine Komödie von Folke Braband in der Regie von Hakon Hirzenberger – zu sehen. Für subetasch-Mitglieder gibt es da Ermäßigung beim Eintritt! Details folgen!
http://www.hoftheater.at/

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Brasilia heißt nicht nur die Espressomaschine im Wald4tler Hoftheater. Brasilia, die Hauptstadt Brasiliens, war ursprünglich eine Strafkolonie im Niemandsland und wurde später zur architektonischen wie stadtplanerischen Utopie der Moderne. Brasilia war aber auch ein politisches Statement: Nichts an dieser modernen Stadt sollte an Brasiliens koloniale Vergangenheit erinnern. Der Kulturverein sub etasch lädt unter dem Namen „Café Brasilia“ zu Filmvorführungen und Performances, zu DJ-Sets in der Sektbar oder im Café, zu ungezwungenen Jam-Sessions oder überrascht mit Licht- und Videoinstallationen im Innenhof. Die Termine werden kurzfristig unter subetasch.org und auf fb.com/subetasch sowie www.facebook.com/w4hoftheater veröffentlicht.